Die Wirkung der Figuren
Mittwoch, 21. Juni 2017
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
Schwarz steht hier klar besser. Aber wenn Weiß ungehindert zu h5 käme, könnte es auch für den schwarzen König ungemütlich werden. Dennoch wäre auch hier Schwarz einen Schritt schneller: Weiß zieht
In der Partie selber war Schwarz am Zuge und gewann leicht:
Schwarz zieht
Dienstag, 30. Mai 2017
Ein Turm tankte sich durch!
In der Diagrammstellung machte Exweltmeister Lasker wenig Federlesen und brachte mit einer exakt durchgeführten Zugfolge seinen c-Turm auf die siebte Reihe: Ein Turm tankte sich durch!(anclicken)
Montag, 29. Mai 2017
Türme gehören auf die siebte (zweite) Reihe!
Miles - Archipov
In der Diagrammstellung hat der der Td7 schon sein Idealfeld erreicht. Aber es droht 1. ... c6! mit Qualitätsgewinn. Mit 1. Dd5 oder 1. Txc7 hätte sich Weiß einen klaren Vorteil sichern können, aber er fand noch eine bessere Lösung: Dem Kollegen zu Hilfe geeilt ... (anclicken)
Montag, 16. Februar 2015
Optimieren und Hemmen - eine kleine Endspielstudie
In einer Schachpartie
sollte jede eigene Figur ihrer optimalen Wirkung entfalten und die
Wirkung der gegnerischen Figuren nach Möglichkeit eingeschränkt
werden!“
Welcher Schachspieler würde diesem Satz nicht sofort zustimmen? Leider sind es in der Praxis aber oft anders aus. Die eigenen Figuren stehen saft-und kraftlos herum, während die gegnerischen Figuren ihre volle Wirkung entfalten. Das Ergebnis fällt dann entsprechend aus.
Auf dieser Seite soll es darum gehen etwas besser zu verstehen wie man seine eigenen Figuren besser und wirkungsvoller ins Spiel bringen kann und gleichzeitig auch die gegnerische Figuren-Wirkung einschränken und hemmen kann.
Beginnen möchte ich mit einer schönen Endspielstudie von Troitzki
Welcher Schachspieler würde diesem Satz nicht sofort zustimmen? Leider sind es in der Praxis aber oft anders aus. Die eigenen Figuren stehen saft-und kraftlos herum, während die gegnerischen Figuren ihre volle Wirkung entfalten. Das Ergebnis fällt dann entsprechend aus.
Auf dieser Seite soll es darum gehen etwas besser zu verstehen wie man seine eigenen Figuren besser und wirkungsvoller ins Spiel bringen kann und gleichzeitig auch die gegnerische Figuren-Wirkung einschränken und hemmen kann.
Beginnen möchte ich mit einer schönen Endspielstudie von Troitzki
Wäre
hier Schwarz am Zuge würde er einfach 1.
… Kg7 spielen
und im nächsten Zug den Läufer mittles 2.
Lg8 ins
Hinterland führen. Von dort aus stünde er bereit den vorrückenden
f-Bauern auf f5 oder f7 abzutauschen. Aber in der Stellung ist Weiß
am Zuge
1. Kh6!
Hier
entfaltet der König seine optimale Wirkung denn er zwingt den König
in die Ecke. Dagegen ergäbe 1. Sh4 Kg7! 2. Sxf5 Lxf5 3.
Kxf5 Kxf7 eine theoretische
Remisstellung
1. .... Kh8
2. Sh4!
Dieser
Zug verhindert den eingangs skizzierten Remis-Plan mittels
Lg8 + La2, denn 2. ...Lg8?? 3. Sg6
matt
2. ... Kg8
3. Sf3 Kh8 4. Se5!
Wieder
droht das gleiche Mattmotiv. Wieder ist keine Zeit für das rettende
Lg8
4. ... Kg8
5. Sc6 Kh8 6. Se7!
Nun
hat Schwarz die Wahl zwischen Pest und Cholera. Auf 6. .... Lg8 folgt das
inzwischen schon bekannte 7. Sg6 matt und auf 6. ... Lg6 geht Läufer und Partie
verloren.
Dieses
kleine Beispiel verdeutlicht auf recht anschauliche Weise, dass das
Optimieren der eigenen und Einschränken der gegnerischen Figuren
eine spielentscheidende Bedeutung haben kann
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